MuTical – Der Schatz der Piraten

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Voller Stolz präsentierten die Theater-AG und die MuT-Klassen in der gut besetzten Sporthalle des Schulzentrums Lühe das diesjährige MuTical. In diesem Jahr ging es auf Kaperfahrt: Die – überwiegend weiblich besetzte – Theater-AG hatte sich überlegt, dass doch auch Mädchen Piratinnen sein können und spielte dies humorvoll umgesetzt vor. Untermalt wurde die Geschichte durch Tanzeinlagen der MuT-Klassen, die das Thema „Piraten“ auch in ihrem Unterricht aufgegriffen hatten, so dass wieder ein abgerundetes Bild der Zusammenarbeit entstand, für das alle Akteure zu recht viel Applaus bekamen.

Wer das Mutical verpasst hat, kann sich einen Mitschnitt hier herunterladen. Achtung, da die Datei groß ist, kann der download mehrere Stunden dauern.
Dateien (1 GB insgesamt)
Mutical Schatz der Piraten.m4v
Verfügbar bis
26. Juni 2016
Link zum Herunterladen
https://we.tl/gdnVm6AqAI

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Mutical Hamstermonster

„Sind die süß, sind die niedlich!“ – aber süß und niedlich wollen die kleinen Hamster nicht mehr sein: Böse und unheimlich möchten sie sein…

In Zusammenarbeit der Theater-AG unter Leitung von Sabine Köckeritz (mit tatkräftiger Unterstützung von Sonja Müller) mit dem MuT-Team (Rebecca Reh und Kathrin Witthöft) basierte das diesjährige MuTical auf dem Kinderbuch „Hamstermonster“ von Susanne und Henning Löhlein.

Die kleinen Hamster versuchen böse und unheimlich zu sein: Sie machen sich schmutzig, ziehen Fratzen und verkleiden sich. Aber es hilft nichts – böse und unheimlich sind sie so immer noch nicht. Also bleibt ihnen nur eines. Die kleinen Hamster müssen groß werden…

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Begleitet wird diese toll inszenierte Geschichte von verschiedensten Tänzen, die passend zum Theaterstück in den MuT-Stunden eingeübt wurden. Jede Klasse oder Klassenstufe hatte ihren großen Auftritt und wurde zu Recht mit viel Applaus belohnt. Zum Abschluss der gelungenen Aufführung kamen dann alle Kinder der Grundschule gemeinsam auf die Bühne um einen Finaltanz aufzuführen. Dieser wurde erstmals während der Generalprobe von allen Kindern gemeinsam getanzt und zeigte deutlich, mit wie viel Freude die Kinder am MuT-Projekt teilnehmen.

MuT tut gut – wir machen weiter!

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Märchen einmal anders

Theater Märchen

In diesem Halbjahr hat die Theater AG viel improvisiert. Am Ende durfte jedes Kind sich eine Märchenfigur aussuchen. Wir haben dann in den letzten zwei Monaten ein ganz neues Märchen selbst erfunden, dass am 11. Feburar um 14.30 Uhr und am 12. Februar um 12.15 Uhr in der Aula der Grundschule zu sehen war. Wir haben es „Hänsel sucht sein Glück“ genannt.

Es ist hier zu sehen.

Weihnachtsstück 2014 Klasse 3

Eine recht einfache und dennoch effektvolle und vor allem individuelle Weihnachtsaufführung bietet folgende Idee, die vollkommen flexibel auf jede Klassengröße und jegliches Potenzial an Kreativität zugeschnitten werden kann:

Zu Beginn der Aufführung unterhalten sich ein Großvater und sein Enkel über Adventskalender und der Großvater erzählt, dass es bei ihm früher einen „lebendigen“ Adventskalender gab, bei dem die Familie jeden Tag etwas Schönes gemeinsam gemacht hat, z.B. zusammen gesungen und musiziert, Geschichten gelesen oder Spiele gespielt.

Dies wird den Schülern zu Beginn der Planungen des Weihnachtsstückes erzählt und ihnen mitgeteilt, dass man diesen Adventskalender als Aufführung zeigen wird. Anschließend sammeln die Kinder in kleinen Gruppen Ideen, was sich hinter den einzelnen Türchen verbergen könnte. Bei uns waren das folgende:

Schrubberlied – ein Lied darüber, wie Engel aus Anlass des bevorstehenden Weihnachtsfestes alle Sterne auf Hochglanz polieren. Die gesamte Klasse singt.

Eiskunstlauf – bei dem drei Mädchen zu klassischer Musik nach einer einstudierten Choreografie „übers Parkett schlittern“

Plattdeutsche Witze – natürlich zum Thema Weihnachten und Geschenke

Vorspiele mit Instrumenten

Quiz zu Bräuchen aus verschiedenen Ländern nach der Spielidee der Fernsehshow „Eins, Zwei oder Drei“

Weihnachtshighlights – ein Erzähler berichtet, was es mit der Befana, der Lucia, den Christmas-Crackern  u.ä. auf sich hat, während parallel Kinder das Erzählte darstellen

Gedicht „24 lange Tage“ von James Krüss, das die gesamte Klasse zeilenweise im Verfahren Vorsprecher-Chorus über eine Hintergrundmusik spricht und mit Bewegungen verbindet (entstanden im Fach „Musik und Tanz“)

Weihnachtswörterwerkstatt – Kinder spielen in Anlehnung an das Buch „Die große Wörterfabrik“ von Agnes de Lestrade und Valeria Docampo vor, wie die Welt wäre, wenn es ihre Lieblings-Weihnachts-Wörter nicht gebe.

Karaoke mit Weihnachtsfiguren – Nussknacker, Rentier, Lebkuchenmann, Engel, Räuchermännchen und Weihnachtsmann singen Karaoke zu einem fetzigen Weihnachtspopsong

Sternschnuppen-Wünsche – Kinder tanzen mit Sternen über die Bühne und wünschen dabei in vielen Sprachen „Fröhliche Weihnachten“

Es werden Gruppen zu jedem Beitrag gebildet, die sich nun auf ihren Teil der Vorführung vorbereiten.

Den roten Faden für die Aufführung bilden ein großer Bilderrahmen, durch den die jeweils aufführenden Kinder hindurch auf die Bühne steigen, sowie der sich stets wiederholende gleiche Klang eines Glockenspiels vor jedem neuen Auftritt.

Um den Einstieg ein wenig zu erleichtern kommt hier die Einleitungserzählung (für alles weitere fragen Sie einfach Ihre Kinder…):

Großvater sitzt in einem Sessel, Enkel kauert daneben.

G: Hast du eigentlich heute dein Türchen schon geöffnet?

E: Ja klar, Opa!

G: Was war denn drin?

E: In welchem Kalender meinst du denn?

G: Wie – In welchem Kalender? Na, in deinem Adventskalender!

E: Aber ich habe doch drei! Einen selbst gebastelten mit kleinen Päckchen von meinen Eltern, einen mit Schokolade von meiner Oma und einen mit kleinen Bildern von meiner Tante.

G: streicht sich nachdenklich übers Kinn. Hmmm – so ist das also heutzutage. Als ich klein war, hatte ich keinen solchen Kalender.

E: erstaunt Du hattest keinen Kalender?

G: Doch, aber keinen mit Bildern, Schokolade oder mit selbst gebastelten Päckchen. Ich hatte einen lebendigen Adventskalender.

E: noch erstaunter: einen lebendigen Adventskalender? Was ist das denn?

G: Was denkst du denn?

E: Vielleicht ist es einer, bei dem dir jeden Tag jemand ein Geschenk vorbeigebracht hat.

G: Oh nein, so war es nicht.

E: Oder es war ein Kalender mit Armen und Beinen, der laufen konnte und eine Weihnachtsmütze trug.

G: lacht: Nein, das auch nicht.

E: Flogen vielleicht Engel aus den Türchen und haben getanzt?

G: So etwas gibt es wohl im Traum, aber in der Wirklichkeit?

E: Oder ihr habt jeden Tag einen Ausflug gemacht, zum Beispiel zum Nussknacker in die Fabrik, und habt euch angeschaut, wie der hergestellt wird?

G: Jetzt kommst du der Sache schon auf die Spur. Soll ich’s dir verraten?

E: Jaaa!

G: Es war so: Wir haben alle zusammen jeden Tag etwas Schönes gemacht. An einem Tag haben wir zusammen gespielt, an einem anderen Tag haben wir gesungen oder auf unseren Instrumenten gespielt. Wir haben uns einmal auch mal Witze erzählt oder mein Opa hat mir eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen. An einem Tag haben wir uns sogar ein Theaterstück angeschaut.

E: Das war ja ein toller Kalender! So einen möchte ich auch mal haben!

G: Hier ist er!

Viel Spaß beim Vorbereiten und Aufführen wünschen Corinna Stuck und Martina Rieper von der Grundschule Steinkirchen!

Sieben Geißlein in Buxtehude

Sieben Geißlein1

Die Theater-AG der Grundschule Steinkirchen spielte am 27.2.2014 im Rahmen der Regionalen Schultheatertage in Buxtehude auf der Halepagen-Bühne.

Im letzten Halbjahr haben wir uns mit dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ beschäftigt. Daraus haben wir eine neue Fassung erarbeitet.

Unsere Märchenfassung kam selbst bei den Oberstufenschülern in Buxtehude sehr gut an.

Weihnachtsstück 2011 Biografisches Theater

Theater Weihnachten

Begeistert habe ich in Düsseldorf an dem Workshop von Maike Plath teilgenommen. Noch im Zug auf der Rückfahrt entwickelte ich eine Idee, wie man die Methode von Maike Plath in der Grundschule anwenden kann. Mir kam die Idee, dass ich die Kinder einen Gegenstand mitbringen lasse, den diese mit Weihnachten verbinden.

Ende November war es dann soweit. In einem Elternbrief informierten Frau Hausemann und ich die Eltern der dritten Klassen  über unser Vorhaben und baten darum, einen Gegenstand herauszusuchen, der zwar für die Kinder in der Weihnachtszeit enorm wichtig ist, aber gleichzeitig in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit im Klassenraum bleiben muss.

Am nächsten Tag hatten fast alle  Schülerinnen und Schüler etwas Weihnachtliches dabei. Ihre Aufgabe war nun entweder aufzuschreiben, was sie mit diesem Gegenstand verbinden, warum er ihnen wichtig ist oder sie durften sich eine Lügengeschichte zu dem Gegenstand auszudenken. Auf den Tischen der Kinder standen Glasengel, Nikolausstiefel, Weihnachtskugeln, Schneekugeln, Plastikweihnachtsbäume, Kerzen, Weihnachtsmänner, Kokosflocken, ein Tannenzweig, Tonfiguren usw.

Alle Kinder schrieben eine Geschichte auf. Über das Wochenende hatten sie Zeit, diese zu Hause zu Ende zu schreiben, zu überarbeiten oder evtl. sogar eine zweite Geschichte zu erfinden. Einer meiner Schüler  diktierte mir eine haarsträubende Geschichte. Im Laufe des Vormittages war der Glasengel des Kindes kaputt gegangen. Ein Flügel war nicht mehr aufzufinden, und der Unterleib war aus der Verankerung gebrochen. Der Junge nahm diesen Umstand in seiner Geschichte auf und erzählte, wie der Glasengel von einem Meteoriten getroffen wurde und sich auf die Suche, nach seinen Körperteilen machen musste. Aus diesem Grund musste er seinen Besitzer in Stich lassen und konnte seine Arbeit als Glücksengel vorübergehend nicht mehr nachgehen. Auf seinem Weg begegnete der Engel einer Krake (dieses Kuscheltier befand sich im Schulranzen des Schülers).

Nach dem Wochenende bekamen Frau Hausemann und ich die Geschichten von den Kindern, die  wir uns zu Hause durchlasen. Es gab spannende und weniger spannende Geschichten. Wir  stellten 7 Gruppen zusammen. Die Kinder mussten sich in der Gruppe für eine Geschichte entscheiden, die sie auf der Bühne gerne sehen wollten. Diese 7 Geschichten wurden dann im Plenum vorgelesen. Jedes Kind hatte dann 4 Steine zu vergeben. Die Geschichten mit den meisten Stimmen waren die Geschichten, mit denen wir uns in den nächsten drei Wochen intensiv beschäftigen wollten.

In den nächsten drei Tagen gingen Frau Hausemann und ich mit den Klassen  in unseren Bewegungsraum, wo wir nach und nach 30 Karten aus dem Methoden-Repertoire für Darstellendes Spiel und Theaterunterricht von Maike Plath aus dem Beltz Verlag einführten. Ich hatte mir  im Vorfeld Karten ausgesucht, die für Grundschulkinder leicht verständlich sind und die mir für unsere Inszenierung wichtig erschienen.

So musste ich in den nachfolgenden Stunden nicht lange erklären, was mit den theaterästhetischen Mitteln „chorisches Sprechen“, „Freeze“, „Diagonale“ etc. gemeint ist, außerdem war die Arbeit mit den Karten ein schönes Aufwärmspiel am Anfang der kommenden Unterrichtsstunden.

Frau Hausemann und ich hatten uns einen Zeitrahmen von insgesamt drei Wochen mit 4-5 Wochenstunden gesteckt. Wir hatten also nicht viel Zeit, um die Kinder lange experimentieren zu lassen. Wir machten ein Brainstorming zu den einzelnen Geschichten. Mit den Ideen der Kinder ging ich nach Hause. Ich fügte den Geschichten einen Erzähler und einem kommentierenden Chor hinzu.

Meine Idee war, dass alle Kinder im Hintergrund auf der Bühne sitzen. Die Konzentration sollte dadurch hochgehalten werden, dass die Kinder chorisch kommentieren, was auf der Bühne gerade passiert. Wenn ein Haus, ein Bett, ein Vogel oder ähnliches gebraucht wurde, löste sich ein Kind aus dem Chor, übernahm für einen kurzen Moment diese Rolle und ging, sobald es nicht mehr gebraucht wurde, zum Chor zurück.

Die Geschichtenschreiber bekamen das Privileg aussuchen zu dürfen, wer welche Rolle in ihrem Stück spielen darf. Sie selbst konnten entscheiden, ob sie selbst der Erzähler sein wollten, die Hauptfigur oder eine Nebenrolle. Dadurch fühlten die Kinder sich sehr ernst genommen und waren in den ganzen drei Wochen sehr konzentriert. Zu Hause erzählten sie ihren Eltern, dass ihnen das Proben sehr viel Spaß mache, da es sich um ihre eigenen Geschichten handelt, die sie selbst geschrieben und selbst besetzt hätten.

Die Geschichten, die nicht ausgesucht wurden, wollten Frau Hausemann und ich trotzdem würdigen. Diese Kinder bekamen die Aufgabe, ihre Geschichte auswendig zu lernen, bzw. so zu lernen, dass sie diese jemand anderem aus dem Kopf erzählen könnten. So startete das Stück damit, dass die Kinder durch den Raum mit ihrem Gegenstand gingen, sich zu einer Person aus dem Publikum setzten und diesem die erfundene Geschichte erzählten. Um das zu üben baten wir die Kinder einer ersten Klasse an einer Probe teilzunehmen und sich Geschichten erzählen zu lassen. Die Erstklässler gaben unseren Klassen  Rückmeldung, was diese noch verbessern könnten.

Spannend fand ich, mit welcher Ruhe die Proben stattfanden. Es gab schon nach wenigen Tagen kaum Texthänger, selbst der Chor vergaß selten seinen Text, da immer irgendeiner gerade wusste, was jetzt kommt und auch schwächere Kinder einfach mitsprechen konnten.

Am letzten Schultag präsentierten die  Klassen in einer feierlichen Stunde der Grundschule Steinkirchen diese Eigenproduktion. Die Kinder bekamen sehr viel Beifall.

Wer neugierig geworden ist: Einen Ausschnitt der Produktion kann man auf dieser homepage oder auf You Tube sehen (leider schlechte Tonqualität) :

Das Stück kann man anfordern unter: koeckeritz@grundschule-steinkirchen.de

Sabine Köckeritz

Vorstandsmitglied im Fachverband Schultheater – Darstellendes Spiel Niedersachsen e.V.

und Lehrerin der Grundschule Steinkirchen

Wir schreiben unser Weihnachtsstück selbst

Erfahrung mit dem biografischen Theater in der Grundschule

Freitag, 3. Februar 2012

Videoausschnitt