Mutical Hamstermonster

„Sind die süß, sind die niedlich!“ – aber süß und niedlich wollen die kleinen Hamster nicht mehr sein: Böse und unheimlich möchten sie sein…

In Zusammenarbeit der Theater-AG unter Leitung von Sabine Köckeritz (mit tatkräftiger Unterstützung von Sonja Müller) mit dem MuT-Team (Rebecca Reh und Kathrin Witthöft) basierte das diesjährige MuTical auf dem Kinderbuch „Hamstermonster“ von Susanne und Henning Löhlein.

Die kleinen Hamster versuchen böse und unheimlich zu sein: Sie machen sich schmutzig, ziehen Fratzen und verkleiden sich. Aber es hilft nichts – böse und unheimlich sind sie so immer noch nicht. Also bleibt ihnen nur eines. Die kleinen Hamster müssen groß werden…

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Begleitet wird diese toll inszenierte Geschichte von verschiedensten Tänzen, die passend zum Theaterstück in den MuT-Stunden eingeübt wurden. Jede Klasse oder Klassenstufe hatte ihren großen Auftritt und wurde zu Recht mit viel Applaus belohnt. Zum Abschluss der gelungenen Aufführung kamen dann alle Kinder der Grundschule gemeinsam auf die Bühne um einen Finaltanz aufzuführen. Dieser wurde erstmals während der Generalprobe von allen Kindern gemeinsam getanzt und zeigte deutlich, mit wie viel Freude die Kinder am MuT-Projekt teilnehmen.

MuT tut gut – wir machen weiter!

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Op`n Swutsch mit de Plattdüütschen Handwarksmuseum Hornborg

Op`n Swutsch mit de Plattpaten un Plattkinner

In Juni sünd wi wedder op`n Swutsch ween. Vorgangen Johr in Beckdörp, denn in`t Ohnsorg Theoter un nu no Hornborg. Bummelig 30 grode un lütte Lüüd wüürn mit. So bilütten kennt wi uns goot un dat is richtig kommodig.

Uns drütte Reis günd in`t Handwarksmuseum no Hornborg. Op`Klöönschnack in Mai harrn wi dat all utkeeken.

Freuher Tieden is Hornborg onnig wichtig ween, wichtiger as Hamborg, een Knotenpunkt sotoseggen. De Lüüd kömen mit`n  Schipp un mit Peer un Wogen. Se führn no Holland un no St.Petersburg.

Kloor, se harrn Smacht un Dörst. Jümmer Peer ok. Dat geev `n ganzen barg Gathüüs, wat Utspann heiten hett.

De Peer müssen no den Smitt för de Hufiesen un de Wogens no den Stellmoker to`n repariern von de koputten Röö.

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Beide Handwerk kann een in`t Museum ankieken.

Uns Kinner weern rein ut de Tüüt. Se dröffen doch tatsächlich bi`n Smitt in sien Smee mit anfoten. Jungs un Deerns kloppen dat Iesen üm de Wett. Rutkomen is `n schönen Iesenstänner för Blomen, Iesennogel un bi`n Stellmoker hebbt se een Been för`n Ollanner Stohl drechselt. Achterran geev dat Koken – soveel as dor rin wull.

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Junge – hett dat Spoß bröcht.

Wi freut uns all op de nächste Tour tokomen Harvst.

Bit denn

De Plattdüütschen von de Grundschool Steenkark.

Leo Lesepilot

Lirum Larum Löffelstiel: Wer viel fragt, der weiß auch viel!

Einblicke ins Sachbuch erhielten jetzt die Kinder aus der 3. Klasse der Grundschule Steinkirchen. Im Rahmen des Projektes Leo Lesepilot erhalten die Schüler regelmäßig Post von dem Maskottchen Leo, der sich in der Bibliothekswelt bestens auskennt. Er begleitet die Kinder durch die gesamte Grundschulzeit, mit Leo lernen die Schüler spielerisch ihre Bibliothek vor Ort kennen.

Bei dem heutigen Besuch ging es um Sachbücher: Welche Suchmöglichkeiten bietet das Sachbuch und wie nutzt man diese? Was ist ein Inhalts-, was ein Stichwortverzeichnis?

Mit viel Eifer tauchten die Kinder in die spannende Welt der Sachbücher ein und lernten erste Recherchemethoden kennen.

Ein Foto der Grundschüler mit der Bibliotheksmitarbeiterin Frau Studentkowski finden Sie im Anhang.

Postkarte von Lesepilot Leo:

Liebe Kinder,

Warum haben Elefanten eigentlich große Ohren?

Müssen Fische auch trinken?

Wie viele Stacheln hat ein

Igel?

Hm, nicht einfach zu beantworten. Wissen ist toll! Wissen macht schlau! Aber wie findet man Wissen? ICH weiß es! Wenn Ihr es auch wissen wollt, begleitet mich in die Welt des Wissens hier in Eurer Bibliothek.

Viel Spaß wünscht Euer Leo

P.S Bin auf dem Weg zum Titicaca-See, der liegt in Südamerika.

5 Johr Plattpatenbreev

An den 7.Februar, 2015 hett de Grundschool Plattpaten-Jubiläum fiert. 12 Plattpaten hebbt den Platt-Orden kregen för 5 Johr Plattsnacken mit jümmer Platt-Kinner. Von wiet un siet sünd Plattdüütsche un Platt-Frünn anreist. Uns Speeldeel (Pausenhalle) wüür gerammelt full. Dat löppt mit Plattdüütsch bi uns in Steenkark.Plattpatenbreev

Märchen einmal anders

Theater Märchen

In diesem Halbjahr hat die Theater AG viel improvisiert. Am Ende durfte jedes Kind sich eine Märchenfigur aussuchen. Wir haben dann in den letzten zwei Monaten ein ganz neues Märchen selbst erfunden, dass am 11. Feburar um 14.30 Uhr und am 12. Februar um 12.15 Uhr in der Aula der Grundschule zu sehen war. Wir haben es „Hänsel sucht sein Glück“ genannt.

Es ist hier zu sehen.

Weihnachtsstück 2014 Klasse 3

Eine recht einfache und dennoch effektvolle und vor allem individuelle Weihnachtsaufführung bietet folgende Idee, die vollkommen flexibel auf jede Klassengröße und jegliches Potenzial an Kreativität zugeschnitten werden kann:

Zu Beginn der Aufführung unterhalten sich ein Großvater und sein Enkel über Adventskalender und der Großvater erzählt, dass es bei ihm früher einen „lebendigen“ Adventskalender gab, bei dem die Familie jeden Tag etwas Schönes gemeinsam gemacht hat, z.B. zusammen gesungen und musiziert, Geschichten gelesen oder Spiele gespielt.

Dies wird den Schülern zu Beginn der Planungen des Weihnachtsstückes erzählt und ihnen mitgeteilt, dass man diesen Adventskalender als Aufführung zeigen wird. Anschließend sammeln die Kinder in kleinen Gruppen Ideen, was sich hinter den einzelnen Türchen verbergen könnte. Bei uns waren das folgende:

Schrubberlied – ein Lied darüber, wie Engel aus Anlass des bevorstehenden Weihnachtsfestes alle Sterne auf Hochglanz polieren. Die gesamte Klasse singt.

Eiskunstlauf – bei dem drei Mädchen zu klassischer Musik nach einer einstudierten Choreografie „übers Parkett schlittern“

Plattdeutsche Witze – natürlich zum Thema Weihnachten und Geschenke

Vorspiele mit Instrumenten

Quiz zu Bräuchen aus verschiedenen Ländern nach der Spielidee der Fernsehshow „Eins, Zwei oder Drei“

Weihnachtshighlights – ein Erzähler berichtet, was es mit der Befana, der Lucia, den Christmas-Crackern  u.ä. auf sich hat, während parallel Kinder das Erzählte darstellen

Gedicht „24 lange Tage“ von James Krüss, das die gesamte Klasse zeilenweise im Verfahren Vorsprecher-Chorus über eine Hintergrundmusik spricht und mit Bewegungen verbindet (entstanden im Fach „Musik und Tanz“)

Weihnachtswörterwerkstatt – Kinder spielen in Anlehnung an das Buch „Die große Wörterfabrik“ von Agnes de Lestrade und Valeria Docampo vor, wie die Welt wäre, wenn es ihre Lieblings-Weihnachts-Wörter nicht gebe.

Karaoke mit Weihnachtsfiguren – Nussknacker, Rentier, Lebkuchenmann, Engel, Räuchermännchen und Weihnachtsmann singen Karaoke zu einem fetzigen Weihnachtspopsong

Sternschnuppen-Wünsche – Kinder tanzen mit Sternen über die Bühne und wünschen dabei in vielen Sprachen „Fröhliche Weihnachten“

Es werden Gruppen zu jedem Beitrag gebildet, die sich nun auf ihren Teil der Vorführung vorbereiten.

Den roten Faden für die Aufführung bilden ein großer Bilderrahmen, durch den die jeweils aufführenden Kinder hindurch auf die Bühne steigen, sowie der sich stets wiederholende gleiche Klang eines Glockenspiels vor jedem neuen Auftritt.

Um den Einstieg ein wenig zu erleichtern kommt hier die Einleitungserzählung (für alles weitere fragen Sie einfach Ihre Kinder…):

Großvater sitzt in einem Sessel, Enkel kauert daneben.

G: Hast du eigentlich heute dein Türchen schon geöffnet?

E: Ja klar, Opa!

G: Was war denn drin?

E: In welchem Kalender meinst du denn?

G: Wie – In welchem Kalender? Na, in deinem Adventskalender!

E: Aber ich habe doch drei! Einen selbst gebastelten mit kleinen Päckchen von meinen Eltern, einen mit Schokolade von meiner Oma und einen mit kleinen Bildern von meiner Tante.

G: streicht sich nachdenklich übers Kinn. Hmmm – so ist das also heutzutage. Als ich klein war, hatte ich keinen solchen Kalender.

E: erstaunt Du hattest keinen Kalender?

G: Doch, aber keinen mit Bildern, Schokolade oder mit selbst gebastelten Päckchen. Ich hatte einen lebendigen Adventskalender.

E: noch erstaunter: einen lebendigen Adventskalender? Was ist das denn?

G: Was denkst du denn?

E: Vielleicht ist es einer, bei dem dir jeden Tag jemand ein Geschenk vorbeigebracht hat.

G: Oh nein, so war es nicht.

E: Oder es war ein Kalender mit Armen und Beinen, der laufen konnte und eine Weihnachtsmütze trug.

G: lacht: Nein, das auch nicht.

E: Flogen vielleicht Engel aus den Türchen und haben getanzt?

G: So etwas gibt es wohl im Traum, aber in der Wirklichkeit?

E: Oder ihr habt jeden Tag einen Ausflug gemacht, zum Beispiel zum Nussknacker in die Fabrik, und habt euch angeschaut, wie der hergestellt wird?

G: Jetzt kommst du der Sache schon auf die Spur. Soll ich’s dir verraten?

E: Jaaa!

G: Es war so: Wir haben alle zusammen jeden Tag etwas Schönes gemacht. An einem Tag haben wir zusammen gespielt, an einem anderen Tag haben wir gesungen oder auf unseren Instrumenten gespielt. Wir haben uns einmal auch mal Witze erzählt oder mein Opa hat mir eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen. An einem Tag haben wir uns sogar ein Theaterstück angeschaut.

E: Das war ja ein toller Kalender! So einen möchte ich auch mal haben!

G: Hier ist er!

Viel Spaß beim Vorbereiten und Aufführen wünschen Corinna Stuck und Martina Rieper von der Grundschule Steinkirchen!

8.Plattdüütscher Schooltheoterdag in`n Oldbezirk Stood

Gruffolo

Ganz hiddelig kommt de Speelers von de GS Steenkark in Bevers an.

Wart dat wat? Kann uns Stück „De Grüffelo“ inne Ogen von de Jury bestohn? 7 Theotergruppen sünd all vörher anne Tour ween. Een kommt noch achter uns achteran. Alle hebbt se Langspeele (ca 10-15 Minuten) op`n Plon. In de annern Gruppen speelt se Sketche, korte Stücken. Insgesamt sünd wohl 400 Schölers antredn, bummelig 40 Schooln von Klass 3 an bit Klass 10.

Teemlich als letzte speelt Steenkark op. De Speel löppt goot. De Müüs  sünd sööt, de Voss is klook, de Slang listig un de Uul weet, wat se will. De Tontechniker weet Bescheid, uns Musikus ok. De Bööm kiekt to. Mit een Mol kommt de Grüffelo, o nee, o nee. Un all wööt se Lütt Muus freeten. Wart ober nix von. De Muus is plietsch. An`End haut de Grüffelo aff. De Deerten hebbt jümmer Ruh.

Klock 1 gevt se de Sieger bekannt, Steenkark is merdenmang dorbi. Nu fix noch eenmol rop op de grote Bühn speeln un rappen.

Hett mol wedder klappt. Schöön is dat ween. Alle sünd se ferdig mit Jack un Büx, aff no Huus.

Sieben Geißlein in Buxtehude

Sieben Geißlein1

Die Theater-AG der Grundschule Steinkirchen spielte am 27.2.2014 im Rahmen der Regionalen Schultheatertage in Buxtehude auf der Halepagen-Bühne.

Im letzten Halbjahr haben wir uns mit dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ beschäftigt. Daraus haben wir eine neue Fassung erarbeitet.

Unsere Märchenfassung kam selbst bei den Oberstufenschülern in Buxtehude sehr gut an.

Plattdüütsche School

Platt shool

So darf sich die Grundschule Steinkirchen für 5 Jahre nennen und ist auf diese Auszeichnung sehr stolz.

Am 06.03.2014 fuhren Frau Fischer, Frau Haeger, Frau Rieper, Hannes und Charlotte Jungclaus (Plattsnacker-Schülervertreter) ins Kultusministerium nach Hannover. In einer kleinen, aber feinen Feierstunde überreichte Frau Heiligenstadt 6 Schulen eine Plattdüütsch Auszeichnung in Form einer Plakette und einer Urkunde – die Grundschule Steinkirchen war dabei. Anschließend wurde ein Foto mit der Ministerin geschossen. Welche Ehre!

9 weitere Schulen aus Niedersachsen werden in einer nächsten Runde die Auszeichnung erhalten, insgesamt hatten sich 21 Schulen beworben.

Die Kamerateams von RTL Nord und NDR “Hallo Niedersachsen“ führten Interviews mit den Kindern durch, filmten und verbreiteten eine fröhliche Unruhe im Raum.

Die Erwachsenen nutzten die Gelegenheit zu einem schnellen Plausch mit der Kultusministerin und stärkten sich am Büfett mit Brötchen, Minipizzen für die Kinder und Getränken – Reisen macht schließlich auch hungrig. Nach 1 Stunde war alles vorbei und es ging wieder Richtung Steinkirchen.

Sowat belevst du nei  alle Dog.

Woans keem dat eigens?

Vergang Johr keem een Prüfersch un keek no, wat wi in Steenkark so allns vörkiehrt mit Plattdüütsch:

Se harr nooch to kieken. Plattpatenbreev, Lütt Platt AG, Platt AGs Klass 3+4, Theoterwettbewerbe, Leeswettstriet, Platt-Paten- Klöönschnack, Klappenbook, Lovkorten, Immersion in Kunst, Fortbilln, Hörbook, Schoolleed, Projekte as „Kuddelmuddel“ un „Steentiet“, Plattdüütsch Föhrerschien etc un dat Beste:

Plattdüütsch is in uns Schoolprogramm verankert.

Worüm? An de GS Steenkark givt dat de Sprachbegegnung mit Plattdüütsch un den Spracherwerb, so as dat in den Erlass von dat Kultusministerium „Die Region und ihre Sprachen im Unterricht“ bin steiht. Plattdüütsch schall nei ünnergohn un för de Kinner is dat goot, wenn se een Sprook miehr liehrt, dat regt jümmer Intelligenz an.

„Platt mokt plietsch“

Lang all sünd wi an uns School togang mit Plattdüütsch. In Ünnerricht, bi Optree un tohus mit de Plattpaten, denn Plattsnacken mokt Spoß.

„Platt is cool“

Tro ok du di wat un snack Platt

Mit „Hipp Hopp“ op`n Swutsch

hiphop

Am Mittwoch, dem 05.06.2013 setzte die Hipp Hopp Truppe der GS Steinkirchen ihre Tournee fort, diesmal mit den neuen T-shirts. Vorne prangt Hipp Hopp und auf dem Rücken sind die Tourneedaten des letzten Schuljahres aufgeführt.

Dat is cool, nei ?  

Gleich nach der Schule stärkten sich die lütten Fisch in der Mensa und fuhren dann nach Soltau zum dortigen Plattdüütschen Leeswettstriet, wo „Ik bün Hipp Hopp – du Fischkopp“ ein Highlight des Programms war. Unsere Theaterspieler präsentierten auf einer großen Bühne souverän ihr Stück und zeigten selbstbewusst ihr Können.

Das Publikum ging begeistert mit.

Zur Belohnung bekamen alle Hot Dogs, Hamburger, Mini Pizzen, Getränke und Eis, ein Ratequiz und Gummibären.

„Junge, hett dat smeckt.“

Am Donnerstag, dem 13.06.2013 geht`s auf zum letzten Termin:

Lichtwarksaal, Carl Toepfer Stiftung, Hamburg.

www.carltoepferstiftung.de